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Thema: Optimale Länge eines Spiels

  1. #1
    Mk.de Mitglied Stammuser Avatar von CIT
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    Standard Optimale Länge eines Spiels

    Was ist für euch die optimale Länge eines Spiels?

    Taucht ihr gerne für 100h tief in ein Persona 5 rein, oder rockt ihr lieber ein Uncharted an drei Feierabenden durch?

    In der Regel ist es ja so, dass es mehr Spiele gibt, die man gerne zocken würde, als man Zeit zur Verfügung hat. Mich würde also interessieren worauf ihr mehr wert legt, ein Spiel möglichst intensiv zu zocken, oder so viel wie möglich zu zocken.

    Ein Kumpel von mir zockt zB jedes Spiel nur auf Easy, da er somit am schnellsten durchkommt und in der wenigsten Zeit am meisten vom Spiel sieht. Der "Content Tourist" sozusagen.

    Andere zocken nur die wenigsten Spiele wirklich durch, aber zumindest vieles mal an, einfach um ein Gefühl für ein Spiel zu bekommen.

    Ich persönlich spiele die allermeisten Spiele die ich anfange auch bis zu Ende durch, allerdings habe ich bei den meisten Spielen die länger als 30h gehen schon meist das Gefühl, dass sie eher künstlich gestreckt sind und werde dann etwas ungeduldig. (Wie immer gibt's auch Ausnahmen)
    Meine optimale Länge liegt demnach bei ca. 15-20h, das ist lang genug um ein intensives Spielerlebnis zu haben, aber nicht so lang, dass man das Gefühl hat sein Leben nur noch einem Spiel zu widmen. 15h ist erfahrungsgemäß auch die Zeit, die man benötigt ein mittelschweres Arcadespiel zu perfektionieren, so dass man es auf einem Credit durchspielen kann.

  2. #2
    Mk.de Mitglied Stammuser Avatar von Makai
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    Standard

    Rote-Faden-spiele wie Monster Hunter, Destiny und Co. dürfen ruhig eifrig Richtung 1000h marschieren, nebenher darfs (naja, eher muss) dann auch was kürzeres sein.
    Von einem RPG erwarte ich Endgame-content, unter 20h wird dieser nicht wirklich geliefert, 40h plus sollten es schon sein, Action-Adventures dürfen aber auch ruhig 15-20h dauern, straffe Unterhaltung ist nicht immer schlecht.
    "Hey Pflaumenteufel! Was du da treibst ist Waldfrevel! Wirf den Ast weg der Förster kommt!"

  3. #3
    Mk.de Mitglied Avatar von EAzy ENno
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    Ich sehe das für mich persönlich etwas anders. Da ich zeitlich nur wenig zum Spielen komme, darf es gerne mal 5-10 Stunden dauern um das Ende eines Spiels sehen zu können.

    Meistens versuche ich mich an Action Adventure Games oder Retro Titeln, die genau diese Mischung bieten.

    Letztes durchgespieltes Game (100% Score) lag bei 11 Stunden. Das war Stranger Things auf iOS über das iPad. Sonst gerne die Neuauflagen auf dem C64 (Knight and Grail, Steel Ranger, Pains n Aches, Sam's Journey). Genug Content, genug Platz für die eigenen Phantasie und keine überlastete Story, die man nach drei Tagen Pause eh nicht mehr auf dem Schirm hat.

    Ich habe auch den Eindruck, dass viele Games zu sehr in die Länge gezogen werden. Eine Besinnung auf alte Qualitäten und Tugenden würde der VG Branche gut tun.
    I rather ride twostrokes...

  4. #4
    Mk.de Mitglied Stammuser Avatar von Retro
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    Früher war mir das egal, ich mochte eine langes Spiele-Erlebnis ebenso
    wie einen kurzen, aber knackigen Arcade-Titel. Da hatte ich aber auch noch viel mehr Zeit.
    Heute zocke ich beinahe nur noch eher kürzere Retro-Titel, Arcade-Style oder Multiplayer mit Kumpels.
    Für diverse Open World, RPG oder sonstige Zeitfresser-Games fehlt mir einfach schon lange die Zeit...
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  5. #5
    Mk.de Mitglied Stammuser Avatar von Makai
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    Eigentlich heisst es ja, wir hätten heute mehr Zeit denn je, gefühlt wird nur komischerweise streng das Gegenteil. Alle haben keine Zeit. Vielleicht wäre es doch besser zu sagen, man möchte weniger Zeit in ein Spiel investieren als früher. Kenne das ja von mir selber: RDR2 ist mir zur Zeit (lolol) einfach zu aufgebläht, das raubt mir etwas die Muße. Fallout 4 habe ich auch aufgegeben, weil mir das einfach zuviel Geraffel war.
    "Hey Pflaumenteufel! Was du da treibst ist Waldfrevel! Wirf den Ast weg der Förster kommt!"

  6. #6
    Mk.de Mitglied Stammuser Avatar von mitsuruga
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    Anders als bei Filmen, habe ich bei Videospielen überhaupt keine Vorstellung davon was mir als zu lange erscheint. Wenn ein Film 2,5h dauert, muss er schon einiges an Qualität und Handlung für mich als Zuschauer bereitstellen, damit ich das bis zum Ende verfolgen will. Vielleicht ist das meine passive Rolle als Betrachter und die einfachere Vergleichbarkeit im Medium Film (~120min Laufzeit), dass mein Zeitempfinden einfacher macht.


    Für mich geht die Frage nach der "optimalen Länge" eher in die Richtung wie ich Zeit wahrnehme, mit dem was ich spiele. "Optimal" wäre für mich dann, dass das Spiel über seine Dauer hinweg, mal weniger, mal mehr mich bestens unterhält.


    Für den Ketsui 1cc hab ich etwa 3 Monate gebraucht, natürlich habe ich nicht jeden Tag gespielt, trotzdem hab ich über diesen Zeitraum mich eigentlich nur mit dem Spiel auseinandergesetzt. Bei Xenoblade Chronicles X hab ich laut Statistik über 150h versenkt, gleiches bei MGS5. Das sind sehr unterschiedliche Genres, aber alle waren für mich sehr intensive Lust- bzw. Erfolgserlebnisse.


    Das ich heutzutage nicht wie im Studium ein Spiel an 3 Tagen durchnudeln kann ist klar, war mir aber als Erklärung zu einfach. Heutzutage überlege ich genau in welches Spiel ich meine Zeit stecken will. Momentan ist es Dragon Quest XI und ich weiß unter 60h wird das nix, aber bisher bereue ich keine Minute.

  7. #7
    Mk.de Mitglied Avatar von OmniBrain
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    Ehrlich – zur Zeit lieber so 10 Stunden. Nach jahrelanger Abstinenz (zumindest in Sachen aktueller Releases) bin ich fleißig am Aufarbeiten und da kommen einem Spiele, die an einem Wochenende durchspielbar sind, schon entgegen. Und zwischendurch will man ja trotzdem alte Sachen mal wieder rauskramen. Leider sind aktuelle Action-Titel rein spielmechanisch nicht viel komplexer geworden als sie es vor 10 Jahren waren, eher zugänglicher. Das brauche ich dann auch nicht länger als 10 Stunden. Ich bin auch jemand, der gute Spiele gern mehrmals durchspielt – nicht unbedingt, um alles zu holen oder für Highscores sondern eher wie bei guten Filmen. Ich kann mich noch an den Aufschrei erinnern, als klar wurde, dass Max Payne in "nur" 10 Stunden durch sein soll. Aber das ist zum Beispiel ein Titel, den man immer wieder spielen kann, weil er einfach gut ist. Bei Sachen wie Uncharted hat man sich nach ein paar Stunden einfach sattgesehen und das Gameplay wird auch nicht besser. Da habe ich auch kein Problem, auf Easy zu stellen anstatt zigmal die selbe Szene zu spielen und lieber die Grafik zu genießen. Also Story-basierte Spiele dürfen ruhig kürzer ausfallen. Bei einem Arcade-Titel, Sport- oder Rennspielen, Fighting-Games, Plattformern usw. wäre es aber doof, wenn nach 10 Stunden die Luft raus wäre. Sowas rotiert bei mir dann lieber und länger als der neueste Sandbox-Blockbuster, für den man eine Woche Urlaub nehmen müsste.

  8. #8
    Mk.de Mitglied Avatar von Pandemonium
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    Arcadiges oder kleinere DL-Titel sollten schon in 10-15h duechspielbar sein. Ebenso Ego-Shooter, JnR oder Action Adventures wie bspw. Tomb Raider. Ganz anders sieht es bei (J)RPGs und Open World-Spielen aus, die mir auch spass machen. Aktuell bin bei 100h DQXI, da können gerne nochmal soviel drauf kommen. Fallout 4 habe ich 300h gespielt und fand es unendlich schade, dass es schon vorbei ist Bei Witcher 3 das gleiche, viel zu kurz mit 250h ^^ Auch so Sachen wie Stardew Valley kann ich ewig spielen.

  9. #9
    Mk.de Mitglied Stammuser Avatar von ave
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    Ich finde es kommt auch stark auf das Genre an.

    Beispielsweise habe ich gar kein Problem damit, in sehr abwechslungsreichen Open World-Games wie GTA V und Red Dead Redemption auch meine 50 Stunden zu verbringen (da ich alles andere als ein RPG-Fan bin, ist das für mich schon ein recht hoher Wert).

    In anderen Games, die sich eher auf einen überschaubaren Rahmen an Szenarien beschränken (z.B. Rennspiele, Jet Set Radio, Ninja Gaiden... solche Dinge) finde ich einen Zeitraum von 15-20 Stunden ideal. Die Story hat genug Zeit sich zu entfalten, es wird aber auch nicht unnötig in die Länge gezogen. Gut auch, wenn man die Wahl hat: Möchte ich Yakuza Zero in 20 Stunden durchballern oder mich den Nebenquests und Minispielen widmen? Im Endeffekt habe mich an den 100% versucht, aber bei 91% und 101 Spielstunden absolut gehirnfrittiert aufgegeben.
    Na ihr trottel!

  10. #10
    Mk.de Mitglied Avatar von EAzy ENno
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    Zitat Zitat von Makai Beitrag anzeigen
    Eigentlich heisst es ja, wir hätten heute mehr Zeit denn je, gefühlt wird nur komischerweise streng das Gegenteil. Alle haben keine Zeit. Vielleicht wäre es doch besser zu sagen, man möchte weniger Zeit in ein Spiel investieren als früher.
    Ja, das trifft es auf den Kopf. Ich möchte die Zeit einfach nicht investieren, da ich auch andere Interessen, Kids und eine Freundin habe.

    Trotzdem möchte ich mich hin und wieder mal mit etwas Videospiele-Kost belohnen und vor allem dann auch genießen und nicht komplett darin abtauchen. Quasi wie ein guter Film.

    Die "guten alten Gaming Zeiten" kommen nicht wieder, aber mit ein paar Retro Titeln auf diversen Oldschool Systemen, kann ich mir etwas Feeling und Erinnerungen zurückholen. Ich denke, das reicht mir auch. Heute schleiche ich zwar immer wieder durch die Gaming Abteilungen diverser Großmärkte, zucke aber regelmäßig vor den AAA Titeln zurück, da ich da einfach keine Bock mehr drauf habe.
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